Counter-Strike: Noch immer ganz oben

Der Mehrpersonen-Egoshooter hat seinen Charme noch immer nicht verloren und Clans auf der ganzen Welt versuchen immer noch, den Gegner in Häuserkämpfen zu besiegen. Dabei gehört die im Jahr 1999 veröffentlichte Spiele-Software zu den Dinosauriern der Spieleindustrie.

Counter-Strike wurde als Modifikation für das damals schon beliebte Spiel Half Life auf den Markt gebracht. Die ursprünglichen Entwickler waren Minh “Gooseman” Le und Jess “Cliffe” Cliffe. Als Valve, die Firma hinter Half Life, aber merkte, dass da gerade ein neuer Stern am Himmel aufzog, wurden die Rechte an Counter Strike aufgekauft. Es sollte sich zeigen, dass dies die richtige Entscheidung gewesen war.

Kurze Zeit später wurden die Turtle Studios damit beauftragt, einen Nachfolger zu programmieren. 2004 kam dann Counter Strike: Condition Zero auf den Markt, und ein Jahr später veröffentlichte Rechteinhaber Valve Counter Strike: Source.

Im Jahre 2012 kam dann Counter Strike: Global Offensive in die Läden. Jetzt war man so weit, dass das Spiel auf fast allen Plattformen gespielt werden konnte. Es gab Versionen für Windows, Mac, Playstation 3 und die Xbox 360. Damit wurde Counter Strike zum beliebtesten Multiplayer Ego-Shooter. Dies ist auch die letzte Vollversion. Es gibt aber noch Spin-Off, die in der Community entwickelt wurde. Counter Strike: Zombies ist ein freies Spiel, das von Nexon mit 50 Karten entwickelt wurde. Allerdings wurde es in Spielerkreisen nicht besonders positiv aufgenommen, vor allem wegen der schlechten Grafiken und eingebauten Zahlungsaufforderungen.

Heute wird Counter-Strike immer noch weltweit von vielen bekannten Clans gespielt. Es ist aber auch ein Turniersport und Teil von vielen eSport-Turnieren, bei denen es in manchen Fällen einige Millionen Dollar zu gewinnen gibt.

Zu den erfolgreichen Spielern auf Turnierebene gehören auch Frauen, vor allem aus dem Clan der Frag Dolls, die vom Spieleproduzenten Ubisoft gesponsert werden.

Die Diskussion darüber, wie und ob solche Spiele Gewalt fördern, ist nach zahlreichen Studien weitgehend beendet: Es gab keine Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang.

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